ERP als Treiber und Getriebener der digitalen Transformation
Revolution oder Fortsetzung?
Technologie fördert eine ständige Wandlung der menschlichen Haltung. Dies umfasst alles, von den alltäglichen Aspekten, bis hin zur Art und Weise, wie Unternehmen geführt werden, um mit neuen Anforderungen Schritt zu halten.

Die digitale Transformation kann als ein organisatorischer Wandel verstanden werden, der grundlegend verändert, wie Unternehmen Werte für ihre Wettbewerbsfähigkeit schaffen, wie sie mit ihren Geschäftspartnern interagieren und wie sie Prozesse zur Förderung von Innovation ausrichten.

Das digitale Zeitalter beeinträchtigt jeden Aspekt des Geschäftslebens, sodass innovative Geschäftsmodelle unerlässlich sind.

Von der Ressourcenplanung zur Datenintelligenz

Die Geschichte der Ressourcenplanung eines Unternehmens beginnt mit papiergestützten Methoden der Bestandes Kontrolle und Produktionsplanung.

In den 50er Jahren wurde die Technologie nur für die Lagerwirtschaft eingesetzt und erforderte riesige Computer. Diese waren nur wenigen Unternehmen zugänglich.

Seit den 60er Jahren ermöglicht das relationale Datenmodell, Daten mit geringerem Aufwand und Speicherbedarf unter Erhaltung der Datenkonsistenz zu strukturieren.

Eine noch transformativere Entwicklung ereignete sich 1969 mit der Geburt des Internets, das zunehmend vernetzte Systeme ermöglicht.

In den 70er Jahren brachten Systeme der Materialbedarfs- und Fertigungsplanung erhebliche Fortschritte in der Produktionssteuerung.

Die Entwicklung der 80er Jahre führte zur Informatisierung von Geschäftsprozessen mit Anwendungen zur Verwaltung der Logistik, dem Einkauf, des Personalwesens, der Finanzen und dem Verkauf.

Dedizierte Standardanwendungen machten für fortschrittliche Unternehmen keinen Sinn mehr. Besser vernetzte Informationssysteme wurden gefördert.

So entstand in den 90er Jahren das ERP-Konzept als eine einheitliche Verwaltungslösung, die alle Abteilungen und Prozesse eines Unternehmens in ein umfassendes Informationssystem integriert, um alle Ressourcen koordiniert zu verwalten.

Im Zuge der technologischen Wandel der letzten 30 Jahre wurden die ERPs ständig weiterentwickelt und heute werden nicht nur Unternehmen verwaltet, Prozesse automatisiert, Informationen in Echtzeit analysiert und datengesteuerte Entscheidungen getroffen, sondern innovative Technologien kontinuierlich einbezogen.

Einige Technologien, wie Cloud-Computing, mobile Anwendungen, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, u.a., ermöglichen rasante Veränderungen und bilden die Grundlage für innovative Geschäftsmodelle.

Die Skalierbarkeit ist ein weiterer Vorteil. Da ERPs modular aufgebaut sind, können neue Funktionalitäten je nach Unternehmenspriorität schnell und ohne Unterbrechung integriert werden, wodurch neue Geschäftsmöglichkeiten und technologische Fortschritte vorangetrieben werden.

Integrierte Verwaltungssysteme haben sich als ein evolutionärer Faktor erwiesen, der den Unternehmen und der Gesellschaft dauerhafte Vorteile bringt, den Rahmen für die digitale Transformation bildet, effiziente Betriebsabläufe gewährleistet und alternative Potenziale fördert.

Digitale Technologien haben Geschäftsprozesse umgestaltet, neue Produkte geschaffen, während dem sie viele andere verdrängt und ersetzt haben und dabei alle Facetten des Geschäfts von der Buchhaltung bis zum Marketing veränderten.


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